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Radsport

 

 

 

 

Ungeachtet der Hiobsbotschaften um die Chemnitzer Radrennbahn bereiteten sich die Lizenzsportler des RSV auf die neue Wettkampfsaison vor. In der inzwischen auf 14 Sportler angewachsenen Nachwuchsgruppe der U11-U17 Klassen wurden zu Beginn des Jahres individuelle Zielvorgaben erarbeitet.

Auf deren Grundlage erfolgte die Vorbereitung auf die neue Wettkampfsaison. Der Start in die Saison klappte dadurch besser als im letzten Jahr. Alle Sportler konnten ihre Leistungen teilweise deutlich steigern. Den erfolgreichsten Start legte unser U11er Vincent Hilbert hin. Mit Podestplätzen bei den Rennen des Robert Förster Nachwuchscups in Zwenkau und Leipzig (jeweils 3. Platz) sowie dem 2. Platz bei der LVM auf der Straße in Waldenburg, sowie 3 weiteren Top 10 Platzierungen ist der „kleine“ Mann derzeit unser erfolgreichster Sportler.

Aber auch Kevin Meding und Constantin Lohse zeigten mit ihren Platzierungen unter den ersten 10 in Rochlitz ,Zwenkau oder Leipzig, das schnell Radfahren kein Hexenwerk ist. Während unser „Neuer“ Moritz Hilbert erste Erfahrungen im Rennbetrieb machte, ließen auch die anderen Nachwuchsathleten mit ansprechenden Leistungen, gerade bei den ersten Bahnrennen der Mittwochsserie in Chemnitz, ihr mögliches Potenzial aufblitzen welches nun noch über die Saison ausgeschöpft werden sollte. Die leider noch bestehenden Defizite bei der Umsetzung technisch/taktischer Rennvorgaben, werden in der nächsten Zeit Grundlage des weiteren Trainings sein.

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Dabei können sie sich sicher das eine oder Andere bei unseren neuen Lizenzfahrerinnen abschauen. Melanie Wotsch und Theres Klein legten einen Einstand nach Maß hin. So fuhr Theres Klein nach den schweren Frühjahrsrennen in Üdem (6.), Cadolzburg(10) und Schönaich(16.), am ersten Maiwochenende in Waldenburg zum Landesmeistertittel auf der Straße.

Herzlichen Glückwunsch. Durch Ihre guten Leistungen wurde sie zudem zum Start des UCI Klassikers „Gent-Welvengem“ in Belgien nominiert, welchen sie im Dienst des Koga Lady Teams erfolgreich absolvierte.

Pech hatte Melanie Wotsch, die nach einem starken 4. Platz beim Rennen in Börger leider beim Etappenrennen in Cottbus stürzte und durch die Verletzung nicht an den folgenden Rennen und der LVM teilnehmen konnte. Gute Besserung!

 

Mountainbikerin Daniele Storch startete mit einem 2. Platz beim MTB Rennen in Bautzen in die Saison und bereitet sich nun auf Ihre Höhepunkte zu den MTB Marathons vor.

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Unsere Lizenz Männerfahrer des Elite und Seniorenbereiches starten durch ihre Ausrichtung auf die Crossrennen, wie üblich etwas später in die Saison. Eine „Abordnung“ lies es sich nicht entgehen den schwersten Ardennenklassiker „Lüttich-Bastonge-Lüttich“ mit seinen 280km Auf- und Ab selber unter die Räder zu nehmen.

 

Allen Sportlern wünschen wir eine weiterhin erfolgreiche und vor allem unfallfreie Fahrt.

 

Wir sehen uns beim nächsten Rennen….

 

Der Vorstand

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Bei bestem Rennwetter kam am 26. April in Kooperation zwischen dem Werbering Rochlitz und dem RSV Chemnitz das 20. Rochlitzer Stadtkriterium zur Austragung. Im Vorfeld hatte der unermüdliche Rochlitzer Fahrradhändler Ullrich Gabler, als Cheforganisator, wieder ganze Arbeit zum Gelingen der Veranstaltung geleistet.

Belohnt wurde er, zumindest den Vorjahren gegenüber, mit einer besseren Zuschauerresonanz. Die Stimmung war eines Jubiläumsrennens würdig. Unter Begleitung von Hochradfahrern und „Mofa-Piloten“ absolvierten zahlreiche Kinder im Alter von 4-12 Jahren zur Eröffnung eine Einführungsrunde. Für ihren langjährigen engagierten Einsatz ehrte die Oberbürgermeisterin an der Organisation Beteiligte, darunter auch fünf Vereinsmitglieder des RSV Chemnitz.

Die Resonanz bei den Aktiven konnte dazu im Gegensatz nicht unbedingt mithalten. Mit 168 Startern in sieben Rennen wurden die Erwartungen der Organisatoren nicht erfüllt.

Bemerkenswert war u.a., dass Mathias Friedemann als „Sohn der Stadt“ beim letzten Rennen dieser Art nicht nochmal seine Referenz erwies. Sein Start wurde durch seine Teamleitung von ungerechtfertigten Forderungen abhängig gemacht. Im Ergebnis wurde er an diesem Tag für ein hunderte Kilometer weiter entferntes Rennen in Marlow (Mecklenburg) an den Start geschickt.

Eine völlig andere Position dazu bezog der Sieger der Eliteklasse Eric Mohs im abschließenden Interview. Seine Aussage „... als Sachse fühle ich mich verpflichtet, an einem Radrennen in Sachsen teilzunehmen. Warum sollte ich außerdem hunderte Kilometer Hin- und Rückfahrt in Kauf nehmen, wenn sich vor der Haustür solch eine Startmöglichkeit bietet....“.

In den einzelnen Rennen gab es meist dominante Sieger. Der spurtschnelle Eric Mohs (Team Ur-Krostitzer) beherrschte sowohl Christian Kux (Dresdner SC) als auch den zwischenzeitlich mit einem Ausreißversuch führenden Sebastian Vogel (Team Isaac) in der Eliteklasse der Männer klar.

Bei den Senioren wurde der Magdeburger Thoralf Baumgarten seiner Favoritenrolle gerecht und in der Jugendklasse siegte gar Philipp Stein (SC DHfK Leipzig) mit Rundengewinn.

Den Chemnitzer RSV-Rennern blieben dabei Mittelplätze. Vincent Hilbert - 7. Platz (U 11), Constantin Lohse - 8. Platz, Richard Wurdinger - 16. Platz (beide U 15) und in der Seniorenklasse Sven Lohse 11. Platz.

Leider werden die Rennen in einer Innenstadt, die ein besonderes Flair besitzen, immer seltener. Nun kommt auch das Rochlitzer Stadtkriterium unter den Hammer. 20 Jahre lang hat Ullrich Gabler um ein attraktives Radrennen in seiner Heimatstadt, die keinen eigenen Radsportverein besitzt, gerungen. Über Jahre hinweg wurde er durch den Präsidenten des Chemnitzer Radfahrer-Bundes, Rolf Stopp, unterstützt. Nach Auflösung des Radfahrer-Bundes, 2011, sprang für drei Jahre der RSV Chemnitz in die Breche. Nun wird nach Auflösung des Rochlitzer Werberinges kein Kriterium in Rochlitz mehr stattfinden. Schade !!

Dem Ehepaar Gabler und ihren Mitstreitern nochmals ausdrücklich herzlichen Dank . So wie es Christian Kux unmittelbar nach dem Rennen tat, indem er sich persönlich und im Namen des gesamten Dresdner Teams für ein schönes Radrennen bedankte. Eine Geste, die die Angesprochenen sichtlich rührte.


Gute Radsportkost bei „Radsporttagen des RSV Chemnitz“ zu erwarten.

Einen Tag vor Meldeschluss verheißen die Nennungen sowohl in Großwaltersdorf als auch in Chemnitz hochkarätigen Radsport. Die Veranstalter können mit Freude auf eine Beteiligung-mehr als 300 Starter an jedem Tag-wie in der traditionsreichen Geschichte der Radsporttage lange nicht geschehen, verweisen.
Nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ erwartet die interessierte Radsportgemeinde einiges.
Allein fünf Profiteams der Kategorie KT wollen sich in der Eliteklasse KT-A/B dem Starter stellen.

Namen wie Nikias Arnd (LKT Team Brandenburg), Steffen Radochla (NSP Ghost) oder Jasha Sütterlin und Jacob Steigmiller vom derzeit in der Radbundesliga führenden Thüringer Energie Team sind in der Region den Radsportfreunden wohl bekannt.
Zudem wird es ein Wiedersehen mit Siegern vergangener Jahre geben. So werden in Großwaltersdorf Martin Gorges (Ratisbona Regensburg) Sieger 2007, Tino Thömel
(NSP Ghost) 2008, Sven Forberger (NSP Ghost) 2010 und Henner Rödel (Team Ur-Krostitzer Univega) 2011 an den Start gehen.
In Chemnitz sind es , Steffen Radochla 1998 und 2000,  Eric Mohs (Team Jenatec) 2006, Martin Boubal (Ratisbona Regensburg) 2007 und 2010, Tino Thömel 2008 und Henner Rödel 2011.

Den Punkt auf's i setzt die Teilnahme der Nationalmannscheft Marokkos an beiden Renntagen. Die von Andreas Petermann trainierten Sportler bereiten sich gegenwärtig auf die Olympischen Spiele in London in Deutschland vor und wollen die Radsporttage als willkommene Bereicherung ihres Vorbereitungsprogramms nutzen.

Seit langer Zeit haben auch die Fahrer der Eliteklasse C wieder in separaten Rennen eine faire Chance im Kampf um Sieg und Platzierung. Ihre Rennen haben mit jeweils über 50 Startern ebenfalls einen bemerkenswerten Zuspruch.
Lassen wir uns also von den diesjährigen Radsporttagen des RSV Chemnitz am 14. und 15. Juli überraschen.

Ergebnis Großwaltersdorf
Ergebnis Chemnitz

Premiere gelungen

 

Rochlitzer Stadtkriterium um den Pokal der „Freien Presse“ erstmals unter der Regie des RSV Chemnitz

 

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, das Kriterium im Herzen der Stadt Rochlitz hatte keine Premiere. Im Gegenteil fand es nun schon zum 18. Mal statt. Da kann man schon getrost von einer traditionellen Sportveranstaltung sprechen.

Neu war in diesem Jahr, dass der RSV Chemnitz gemeinsam mit den bewährten Rochlitzer Initiatoren um Ulrich Gabler für die Austragung verantwortlich zeichnete.

Die bisherige Zusammenarbeit zwischen dem Werbering Rochlitz und dem Chemnitzer Radfahrer Bund (CRB) war auf Grund der Auflösung des CRB ende des Jahres 2011 nicht mehr gegeben.

Im RSV Chemnitz suchten und fanden die Rochlitzer Macher einen neuen kompetenten Partner.

Unter der sportlichen Leitung des RSV konnte das ansprechende Niveau der zurückliegenden Jahre ohne Qualitätsverlust erhalten werden. Allein das Org.-Büro wurde bei der Startnummernvergabe und im Ergebnisdienst durch Mitglieder des Vereins besetzt. Wir bedanken uns für ihre sachkundige Arbeit bei Ingo Berbig, Jana Wagner, Ilona Lohse und Thomas Lippold.

Die Rennen selbst wiesen eine ordentliche sportliche Qualität auf, wobei die Bewertung hinsichtlich der Teilnehmerzahlen sehr differenziert ausfällt.Eine Augenweite war das Hobbyrennen für Kinder von 6-14 Jahren, bei dem sich mehr als 50 Kinder dem Starter stellten. Sie sorgten mit Ihren Eltern oder Großeltern für eine wahre Volksfeststimmung auf dem Rochlitzer Marktplatz der sonst an einem Sonnabend um diese Tageszeit eher beschauliche Ruhe ausstrahlt.Die Kinderklassen von U11 bis U15 waren mit jeweils um die 30 Starter relativ gut besetzt. Dem entgegen bieten die Startfelder der Jugend und der Junioren einen traurigen Anblick. Mit Rennen in dem 11 bzw.10 Fahrer an den Start gehen kann man in der Öffentlichkeit wahrlich keine Werbung für den Radsport betreiben.

Auch in der Eliteklasse hätte sich der Veranstalter etwas mehr als 25 Starter gewünscht. Aber diese haben wenigstens für Rennatmosphäre gesorgt . Acht Fahrern gelang im Rennverlauf ein Rundengewinn. Als Schnellster unter ihnen sammelte Eric Mohs (Jenatec) die meisten Punkte und verwies überlegen Nils Plötner (Team Raiko Stölting) und Karsten Volkmann (Team Isaac Torgau) auf die Plätze.

Allein die Besetzung des Siegerpodiums zeugt von einem ansprechendem sportlichem Niveau der Radsportveranstaltung.

Die Verantwortlichen aus Rochlitz und Chemnitz gingen mit dem Vorsatz auseinander, auch im kommenden Jahr das Rochlitzer Stadtkriterium austragen zu wollen.

 

Bernd Lohse

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Im August  war es endlich wieder soweit das Event anlässlich des 50. Jubiläums der Steherweltmeisterschaft in Karl-Marx-Stadt fand am 13./14.08.2010 auf dem Zementoval im Chemnitzer Sportforum statt.

Wir danken allen Beteiligten, Helfern, Sponsoren und der Stadt Chemnitz für ihre Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren zahlreichen Besucheren, die auch am verregneten Freitag so ausdauernd im Regen ausharrten in der Hoffnung doch noch Steher und Schrittmacher in Aktion zu sehen.

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