Rennberichte

 

Nach wie vor erfreut sich die Vereinsmeisterschaft unseres Vereins großer Beliebtheit.Dabei war in diesem Jahr nicht zu übersehen, dass im Vergleich zu den Vorjahren sich die

Beteiligung rückläufig gestaltete.

Zur gemeinsamen Anfahrt von der Heideschänke zum Rossauer Wald zählten wir 32 Teilnehmer. Mit Susi Müller und Jana Wagner unter ihnen zwei Frauen, die sich die

25 km lange Wegstrecke auferlegten. Mit ihnen allein wurde jedoch nicht der Anspruch an eine Familienradwanderung erfüllt.

Offensichtlich wurden doch einige durch die düsteren Wetterprognosen vergrault und zogen eine Anfahrt mit dem PKW vor.

Zum Glück bewahrheiteten sich die ungünstigen Vorhersagen nicht und nur die letzte Siegerehrung für die Elitefahrer musste bei plötzlich einsetzendem Starkregen vorgenommen werden.

Aus Vereinsmeisterschaft 2014

 

Besonders zu erwähnen wäre, dass unter Führung des Olympiateilnehmers Nico Ihle- 4. Platz im 1000m Eisschnellauf in Sotschi- auch 4 Sportler der Chemnitzer

Eislaufszene am Rennen über den „langen Kanten“ beteiligten. Und nicht nur das, sie behaupteten sich bis zum Ende im Feld der „gelernten Renner“, was bei vielen

Bewunderung hervorrief!

Großen Dank an Thomas Weigel und Marko Kufs die im Vorfeld und in der Durchführung ganze Arbeit geleistet haben. Gleicher Dank gilt Sven Mothes vom

RSV Hainichen der sich als Kamfrichter bereitstellte und für ein zweifelsfreies Ergebnis sorgte.

 

zu den Ergebnissen der Vereinsmeisterschaft 2014

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Ungeachtet der Hiobsbotschaften um die Chemnitzer Radrennbahn bereiteten sich die Lizenzsportler des RSV auf die neue Wettkampfsaison vor. In der inzwischen auf 14 Sportler angewachsenen Nachwuchsgruppe der U11-U17 Klassen wurden zu Beginn des Jahres individuelle Zielvorgaben erarbeitet.

Auf deren Grundlage erfolgte die Vorbereitung auf die neue Wettkampfsaison. Der Start in die Saison klappte dadurch besser als im letzten Jahr. Alle Sportler konnten ihre Leistungen teilweise deutlich steigern. Den erfolgreichsten Start legte unser U11er Vincent Hilbert hin. Mit Podestplätzen bei den Rennen des Robert Förster Nachwuchscups in Zwenkau und Leipzig (jeweils 3. Platz) sowie dem 2. Platz bei der LVM auf der Straße in Waldenburg, sowie 3 weiteren Top 10 Platzierungen ist der „kleine“ Mann derzeit unser erfolgreichster Sportler.

Aber auch Kevin Meding und Constantin Lohse zeigten mit ihren Platzierungen unter den ersten 10 in Rochlitz ,Zwenkau oder Leipzig, das schnell Radfahren kein Hexenwerk ist. Während unser „Neuer“ Moritz Hilbert erste Erfahrungen im Rennbetrieb machte, ließen auch die anderen Nachwuchsathleten mit ansprechenden Leistungen, gerade bei den ersten Bahnrennen der Mittwochsserie in Chemnitz, ihr mögliches Potenzial aufblitzen welches nun noch über die Saison ausgeschöpft werden sollte. Die leider noch bestehenden Defizite bei der Umsetzung technisch/taktischer Rennvorgaben, werden in der nächsten Zeit Grundlage des weiteren Trainings sein.

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Dabei können sie sich sicher das eine oder Andere bei unseren neuen Lizenzfahrerinnen abschauen. Melanie Wotsch und Theres Klein legten einen Einstand nach Maß hin. So fuhr Theres Klein nach den schweren Frühjahrsrennen in Üdem (6.), Cadolzburg(10) und Schönaich(16.), am ersten Maiwochenende in Waldenburg zum Landesmeistertittel auf der Straße.

Herzlichen Glückwunsch. Durch Ihre guten Leistungen wurde sie zudem zum Start des UCI Klassikers „Gent-Welvengem“ in Belgien nominiert, welchen sie im Dienst des Koga Lady Teams erfolgreich absolvierte.

Pech hatte Melanie Wotsch, die nach einem starken 4. Platz beim Rennen in Börger leider beim Etappenrennen in Cottbus stürzte und durch die Verletzung nicht an den folgenden Rennen und der LVM teilnehmen konnte. Gute Besserung!

 

Mountainbikerin Daniele Storch startete mit einem 2. Platz beim MTB Rennen in Bautzen in die Saison und bereitet sich nun auf Ihre Höhepunkte zu den MTB Marathons vor.

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Unsere Lizenz Männerfahrer des Elite und Seniorenbereiches starten durch ihre Ausrichtung auf die Crossrennen, wie üblich etwas später in die Saison. Eine „Abordnung“ lies es sich nicht entgehen den schwersten Ardennenklassiker „Lüttich-Bastonge-Lüttich“ mit seinen 280km Auf- und Ab selber unter die Räder zu nehmen.

 

Allen Sportlern wünschen wir eine weiterhin erfolgreiche und vor allem unfallfreie Fahrt.

 

Wir sehen uns beim nächsten Rennen….

 

Der Vorstand

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Bei bestem Rennwetter kam am 26. April in Kooperation zwischen dem Werbering Rochlitz und dem RSV Chemnitz das 20. Rochlitzer Stadtkriterium zur Austragung. Im Vorfeld hatte der unermüdliche Rochlitzer Fahrradhändler Ullrich Gabler, als Cheforganisator, wieder ganze Arbeit zum Gelingen der Veranstaltung geleistet.

Belohnt wurde er, zumindest den Vorjahren gegenüber, mit einer besseren Zuschauerresonanz. Die Stimmung war eines Jubiläumsrennens würdig. Unter Begleitung von Hochradfahrern und „Mofa-Piloten“ absolvierten zahlreiche Kinder im Alter von 4-12 Jahren zur Eröffnung eine Einführungsrunde. Für ihren langjährigen engagierten Einsatz ehrte die Oberbürgermeisterin an der Organisation Beteiligte, darunter auch fünf Vereinsmitglieder des RSV Chemnitz.

Die Resonanz bei den Aktiven konnte dazu im Gegensatz nicht unbedingt mithalten. Mit 168 Startern in sieben Rennen wurden die Erwartungen der Organisatoren nicht erfüllt.

Bemerkenswert war u.a., dass Mathias Friedemann als „Sohn der Stadt“ beim letzten Rennen dieser Art nicht nochmal seine Referenz erwies. Sein Start wurde durch seine Teamleitung von ungerechtfertigten Forderungen abhängig gemacht. Im Ergebnis wurde er an diesem Tag für ein hunderte Kilometer weiter entferntes Rennen in Marlow (Mecklenburg) an den Start geschickt.

Eine völlig andere Position dazu bezog der Sieger der Eliteklasse Eric Mohs im abschließenden Interview. Seine Aussage „... als Sachse fühle ich mich verpflichtet, an einem Radrennen in Sachsen teilzunehmen. Warum sollte ich außerdem hunderte Kilometer Hin- und Rückfahrt in Kauf nehmen, wenn sich vor der Haustür solch eine Startmöglichkeit bietet....“.

In den einzelnen Rennen gab es meist dominante Sieger. Der spurtschnelle Eric Mohs (Team Ur-Krostitzer) beherrschte sowohl Christian Kux (Dresdner SC) als auch den zwischenzeitlich mit einem Ausreißversuch führenden Sebastian Vogel (Team Isaac) in der Eliteklasse der Männer klar.

Bei den Senioren wurde der Magdeburger Thoralf Baumgarten seiner Favoritenrolle gerecht und in der Jugendklasse siegte gar Philipp Stein (SC DHfK Leipzig) mit Rundengewinn.

Den Chemnitzer RSV-Rennern blieben dabei Mittelplätze. Vincent Hilbert - 7. Platz (U 11), Constantin Lohse - 8. Platz, Richard Wurdinger - 16. Platz (beide U 15) und in der Seniorenklasse Sven Lohse 11. Platz.

Leider werden die Rennen in einer Innenstadt, die ein besonderes Flair besitzen, immer seltener. Nun kommt auch das Rochlitzer Stadtkriterium unter den Hammer. 20 Jahre lang hat Ullrich Gabler um ein attraktives Radrennen in seiner Heimatstadt, die keinen eigenen Radsportverein besitzt, gerungen. Über Jahre hinweg wurde er durch den Präsidenten des Chemnitzer Radfahrer-Bundes, Rolf Stopp, unterstützt. Nach Auflösung des Radfahrer-Bundes, 2011, sprang für drei Jahre der RSV Chemnitz in die Breche. Nun wird nach Auflösung des Rochlitzer Werberinges kein Kriterium in Rochlitz mehr stattfinden. Schade !!

Dem Ehepaar Gabler und ihren Mitstreitern nochmals ausdrücklich herzlichen Dank . So wie es Christian Kux unmittelbar nach dem Rennen tat, indem er sich persönlich und im Namen des gesamten Dresdner Teams für ein schönes Radrennen bedankte. Eine Geste, die die Angesprochenen sichtlich rührte.

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